Der Arbeitskreis Heimatkunde

Der Leiter des Arbeitskreises ist:
Dr. Hans Weisel
Kellerstr. 14,
91320 Ebermannstadt
Tel. 09194-4128. E-Mail: ak-heimatkunde@fsv-ev.de

Heft zwei der kleinen Reihe "Geschichtliches und Sagen um Denkmäler der Gemeinde Waischenfeld" liegt nun als aktualiserte zweite Auflage im PDF-Format vor und kann in der Rubrik "Downloads" heruntergeladen werden.

Außer den beiden Buchreihen - siehe FSV-Shop - hat Hans Weisel noch folgende Bücher zum Verkauf:

  • Wanderung in die Erdgeschichte - Durchs Urdonautal nach Eichstätt, 15 €
  • Wanderung in die Erdgeschichte - Vom neuen Seenland zum Hahnenkamm, 15 €
  • Wanderung in die Erdgeschichte - Sulzkirchen und Sengenthal, 15 €
  • Johannes E. Bischoff - Leben und Wirken des Dr. Hellmut Kunstmann, 2 €
  • Gustav Voit et al. - Burgen, Ruinen und Herrensitze der Fränkischen Schweiz, 13 €
  • Christoph Beck - Da Weimülla vo Ermastot, 2 €
  • Christoph Beck - Mei Pretzfelda Landsleut, 2 €
  • Christoph Beck - Daham auf da Hausstaffl, 2 €
  • Lothar Schnabel - Christoph Beck - Leben und Schaffen, 5 €

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 75 Jahre Dr. Hans Weisel

EBERMANNSTADT. Am 27. Dezember 2013 wurde der pensionierte Gymnasiallehrer Dr. Hans Weisel bei guter Gesundheit 75 Jahre alt. Neben seinem beruflichen Erfolg - die Karriereleiter reichte bis hin zum stellvertretenden Direktor des Fränkische Schweiz - Gymnasiums - war er vor allem ehrenamtlich sehr aktiv im Fränkische Schweiz - Verein (FSV) und in weiteren Ortsvereinen.

Arbeitskreis Heimatkunde

Weisel ist Gründungsleiter des FSV-Arbeitskreises Heimatkunde seit 1979 und hat den damit verbundenem Auftrag, die Geschichte der Fränkische Schweiz schriftlich zu dokumentieren, in 40 Bücher über die Fränkische Schweiz seit 1983 mehr als erfüllt. Darunter sind heutige „Klassiker“ wie das Sagenbuch von Heinz Büttner, oder das Buch über die Kirchen der Region von Peter Poscharsky und „Vom Land im Gebürg zur Fränkischen Schweiz“, das als moderne Chronik der Region Eingang in zahllose Bücherschränke gefunden hat. Erst vor kurzem konnte Weisel, zusammen mit dem Autor Italo Bacigalupo, das 40. FSV-Buch, es handelt von der Geschichte Lindenhardts, (siehe weiter unten) der Öffentlichkeit vorstellen. Neben der Herausgabe heimatkundlicher Schriften, die den derzeitigen Forschungsstand widerspiegeln, hat Weisel die FSV-Bücherei zusammen mit Georg Knörlein, dem Büchereileiter und Kreisarchivpfleger eingerichtet. Seit 1979, als man die die ersten 200 Bücher von Georg Strobel aus Nürnberg  in den Räumen des Ebermannstadter Bürgerhauses einlagerte, konnten bisher mehr als 15 000 Einheiten gesammelt werden. Erst kürzlich stellte der Landkreis Forchheim der Bücherei im Landratsamtsgebäude Ebermannstadt einen weiteren (Lager-) Raum im Keller kostenlos zur Verfügung, um der Bücherflut Herr zu werden. „Highlights“ der Bücherei sind, neben Kopien alter Reisebeschreibungen des 19. Jahrhunderts und der gesamten aktuellen, heimatkundlichen Literatur auch eine komplette Kopie des Wiesentboten, einer Zeitung, die es von 1898 bis 1943 nur in der Fränkischen Schweiz gab.

(Bildtext: Hans Weisel, eingerahmt vom FSV- Hauptvorsitzenden Reinhardt Glauber und Kulturausschussvorsitzenden Walter Tausendpfund)

Leiter der FSV Ortsgruppe Ebermannstadt

Neben seiner Tätigkeit als Leiter des Arbeitskreises Heimatkunde engagiert sich Weisel auch als Vorsitzender der FSV-Ortsgruppe Ebermannstadt, die er seit 1998 in Nachfolge des verstorbenen Dekans Ernst Schlösser leitet. Ein Erbe Schlössers waren die mehr als 800 Vereinsmitglieder. Solch eine große Ortsgruppe bedarf einer umfangreichen Organisation, um den Mitgliedern das Vereinsleben schmackhaft zu machen. Diese Aufgabe meistert Weisel mit Bravour - und mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot, das sogar mehrtägige Radausflüge in die weitere Umgebung und Veranstaltungen eigens für Kinder mit einschließt.

Wissenschaftler

Schließlich erwarb sich Weisel einen guten Namen als Wanderführer und Organisator von geologischen Exkursionen. Seine halbtägigen, zweimal im  Monat durchgeführten Wanderungen „zu Zielen der inneren und äußeren Fränkischen Schweiz“, sind sehr populär. Noch bekannter sind seine Arbeitskreis-Exkursionen mit namhaften Wissenschaftlern als Führer. Mit Adolf Riechelmann auf der Suche nach seltenen Orchideen oder mit dem Geologen Prof. Dr. Wolfgang Schirmer von der Uni Düsseldorf, der seit seiner Emeritierung in Wolkenstein wohnt, auf dem Walberla unterwegs. Hans Weisel der seine Dissertation zum Thema „Die Bewaldung der nördlichen Frankenalb“ 1970 an der Uni Erlang schrieb, war auch lange Jahre im Kulturkreis der Stadt Ebermannstadt und im Museumsbeirat der Stadt tätig und in anderen öffentlichen Institutionen. Aber das ist eine andere Geschichte, ebenso die seines Schulischen Lebenslaufes, die mit dem Gymnasium und Abitur in Bamberg begann. 2001 wurde ihm, stellvertretend für den Arbeitskreis, der FSV-Kulturpreis verliehen, 2010 bekam er den Kulturpreis des Landkreises Forchheim verliehen. 

Schulische Karriere

Hans Weisel, aufgewachsen in Wiesenthau, Gymnasium und Abitur 1959 in Bamberg, Bundeswehrzeit bei der Luftwaffe 1959/60 in Altenwalde und Delmenhorst, Studium der Mathematik und Geographie in Erlangen, Examen 1966, Assistentenzeit am Geographischen Institut der Universität bis 1970, Promotionsexamen (Bewaldung der nördlichen Frankenalb 1971), bis 1972 Referendariat am Röntgen- und Wirsberggymnasium in Würzburg, Einsatz am Gymnasium in Burglengenfeld, von 1972 bis 1978 am Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt, seitdem am Gymnasium in Ebermannstadt, von 1992 bis zu seiner Pensionierung Stellvertretender Direktor des FS-Gymnasiums.


Reinhard Löwisch, Pressewart.