Hauptversammlung am Freitag, dem 14. April 2011, um 19.00 Uhr, im Scheffelgasthaus in Gößweinstein

Kulturpreis an Christel Nunn

GÖSSWEINSTIN. In einer fast dreistündigen Jahreshauptversammlung berichtete der Fränkische Schweiz- Verein über das vergangene Jahr und die bevorstehenden Aktivitäten. Höhepunkte waren die Verleihung des Kulturpreises an Christel Nunn, die langjährige Leiterin der Morschreuther Malschule sowie die Verabschiedung des Hauptwegewartes Edgar Rother, der im Sommer nach Bamberg zieht. Außerdem wurde der Haushalt verabschiedet und die neuen Arbeitskreisleiter bestellt.

Christina Sikorski aus Wolkenstein wurde als Nachfolgerin von Christel Nunn mit einer Ernennungsurkunde installiert und Christoph Happe-Wagner aus Unterailsfeld für Edgar Rother. Beide Arbeitskreisleiter wollen die Arbeit ihrer Vorgänger fortsetzen. Happpe-Wagner hat sich zum Ziel gesetzt, ein einheitliches Markierungskonzept für die gesamte Region umzusetzen, nach dem Vorbild des Wanderparadieses Trubachtal. Erste Überlegungen in diese Richtung reifen derzeit im Markt Wiesenttal und rund um Gößweinstein. Happe-Wagner wurde ind er Versammlung, ebenfalls in der Nachfolge von Edgar Rother einstimmig zum Ausschussvorsitzenden Natur ernannt.  Sikorski, die Nachfolgerin von Frau Nunn  will das Kursangebot um Kunsthandwerk mit Töpfern, Buchbinden und ähnlichem bereichern. In seinem „Schlussbericht“, wie er sich ausdrückte, mahnte Rother, sich an den Maßstäben des Deutschen Wanderverbandes zu orientieren und die beiden zertifizierten Qualitätswege Frankenweg und Fränkischer Gebirgsweg weiterhin zu pflegen. Für seine Verdienste überreichte ihm der Hauptvorsitzende Pöhlmann das Ehrenzeichen in Gold mit Kranz. Pöhlmann erinnerte an die neuen Wanderreichtlinien die Rother erarbeitet hatte und die beiden Premiumwanderwege, die er maßgeblich bearbeitet hatte. Als „Qualtitätsbeauftragter“ bleibt er dem FSV erhalten. Verabschiedet wurde auch der langjährige Hauptjugendwart Wendelin Häfner. 17 Jahre lang füllte er das Ehrenamt aus, meinte Walter Tausendpfund. Er organisierte regelmäßige Jugendtreffs, Tanzabende, Erlebnistage für die Jugend und die beliebte Nikolausfahrt mit der Dampfbahn. Seit einiger Zeit wird ein Nachfolger für ihn gesucht, leider bisher ergebnislos, bedauerte Tausendpfund, der darauf verwies, dass sich solch einen Posten auch mehrere Personen teil könnten und dass der Hauptverein dem potenziellen Nachfolger seine volle Unterstützung gewähren würde.

Vorgestellt wurde während der Jahreshauptversammlung der neue Ortsgruppenleiter von Streitberg Wolfgang Römer, der gelernter Jurist ist und Schwabe, aber seit mehr als 20 Jahren hier lebt. Gößweinsteins Ortsgruppenleiter Walter Bogner freute sich in seinem Grußwort darüber, dass die FSV-Versammlung in Gößweinstein statt findet. Er erinnerte an Heiner Endrös der im Februar starb und 33 Jahre lange dem Heimatverein vorstand. Er erinnerte weiter an den 150. Todestag von Victor von Scheffel, der ja eine besondere Beziehung zu Gößweinstein hat und dessen Namen die Gaststätte trägt, in der gerade die FSV-Versammlung statt findet. Das Totengedenken zu Beginn der Sitzung galt vor allem den Altbürgermeistern Hans Schweßinger (Waischenfeld) und Hans Körber (Pottenstein) und Christel Thömmes, die Gründungsleiterin der Tourismuszentrale.

Erfreut nahm die Versammlung aus dem Munde des Gößweinsteiner Bürgermeisters Georg Lang zur Kenntnis, dass der Fortbestand des Kreativzentrums in Morschreuth durch den Neubau des Gebäudes endgültig gesichert ist und dass der FSV nur für die Zeit Miete zahlen muss, in der er dort Kurse abhält. Lang erinnert an die drei kirchlichen Jubiläen die der Markt heuer feiert und dankte Rother dafür, dass er trotz Ruhestandsgedankens und Umzugs nach Bischberg noch das Wegekonzept Gößweinstein auf den Weg bringt. Walter Tausendpfund stellte die Vereinsaktivitäten für das laufende Jahr vor. Demnach feiert der FSV 110. Geburtstag, weshalb er die Ortsgruppen dazu aufrief, das Jubiläum zum Anlass zu nehmen in der jeweils eigenen Entstehungsgeschichte zu forschen und zusammen mit der Ortsgruppenjugend eine Pinnwand mit den Ergebnissen zu füllen. Die besten Arbeiten sollen während des Heimattages der Fränkischen Schweiz prämiert werden. Damit gab Tausendpfund schon das Stichwort für zweiten Jahreshöhepunkt, den 23. Heimattag, der vom 8.-10. Juli auf dem Marktplatz in Betzenstein statt finden wird. Das genaue Programm steht im Internet und auch in der Vereinszeitschrift, die als nächsten Themenschwerpunkt den Ort  Weißenohe hat. Heft drei behandelt dann Egloffstein, Heft vier Unterleinleiter und im ersten Heft 2012 sind die Höhlen der Region an der Reihe.

Paul Pöhlmann trug wegen Verhinderung der Schatzmeisterin Marianne Herbst den Haushaltsplan und das Rechnungsergebnis des Vorjahres vor. Demnach wurden im vergangenen Jahr 5000 Euro Überschuss erwirtschaftet, die Rechnungsprüfer Harald Bogner und Manfred Neuner bescheinigten eine „ordnungsgemäße Buchhaltung“. Der neue Haushalt umfasst in Ein- und Ausgaben eine Summe von 123 000 Euro. Auch er wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig gebilligt.

Prof. Dr. Peter Poscharsky, Verfasser des FSV-Kirchenbuches warb in seinem Kurzvortrag für die Unterstützung eines Arbeitskreises in der kath. Landvolkschule Feuerstein, der sich um wichtige Zukunftsfragen kümmert. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt bei demenzkranken alten Menschen, nächstes Jahr behandelt das Gremium die Frage, wie man junge Menschen in der Region halten kann. Die Betzensteiner Ortsgruppenvorsitzende Plischka warb wieder um die Teilnahme am 23. Heimattag in Betzenstein. Sie wünscht sich eine rege Teilnahme am Festzug, auch wenn kein Zeit zur Verfügung steht.

Beim Punkt Wünsche und Anträge beklagte die OG Streitberg, dass viele hochwertige Wanderwegzeichen geklaut werden. Vom neuen Ortsgruppenleiter in Weißenohe, Stumpf, kam die Einladung, bei der Einweihung des Vereinsheimes am 11. Juni dabei zu sein. Landrat Glauber hat die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen. Diskutiert wurde wieder über die Haftungsfrage bei den Wanderwegen. Vom Geschäftsführer des Naturparkvereins Wolfgang Geißner kam den Rat, bei „Kunstbauten“ entlang des Weges (Brücken, Geländer, Stufen etc.) nicht selber  Hand anzulegen, wenn Schäden erkennbar sind, sondern zuerst die Gemeinde zu informieren, damit man als Wegewart versicherungstechnisch „aus dem Schneider ist“. Erst dann sollte überlegt werden, wie es weiter geht.

Männerchor Gößweinstein-Wichsenstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Versammlung wurde musikalisch umrahmt von der Männerchorgemeinschaft Gößweinstein-Wichsenstein unter Leitung von Udo Reinhart. Sie trugen an diesem Abend im Scheffelgasthof zum ersten Mal ihr neue Choruniform.

Kulturpreis an Christel Nunn

Walter Tausendpfund sagte ins einer Laudatio: Liebe Frau Nunn, liebe Heimatfreundinnen, liebe Heimatfreunde ...

Der heutige Anlass, an die besonders herausragenden Verdienste von Frau Christel Nunn zu erinnern ist die Verleihung des Kulturpreises des Fränkische - Schweiz - Vereins. Wir haben diese Leistungen schon bei der Verabschiedung am 11. 12. 2010 an ihrem eigentlichen Wirkungsort in der Alten Schule in Morschreuth herausgestellt. Daher möchte ich mich heute - angesichts der umfangreichen Tagesordnung - auf das Allerwesentlichste beschränken. Ich bitte um Ihr Verständnis! 

Am 11. Januar 1974 - also heuer vor über 35 Jahren - wurde der „Schulbetrieb" in der Volkstumspflegestätte noch während der Umbauphase des Schulgebäudes mit einem Kurz zum Thema Holzmalerei aufgenommen werden. Erste Leiterin ist Frau Elisabeth Hümmer.

Als die Malerin Waltraud Süllner - unterstützt von ihrem Ehemann Hans Süllner - die Leitung übernimmt, wächst das Kursangebot rasch an. In ihrem damaligen Dozententeam wirkt auch die Tochter des Ehepaares Süllner, Frau Christel Nunn, mit, die besonders Hinterglasmalkurse abhält. Nach dem plötzlichen Tod von Frau Süllner im Jahre 1988 übernimmt nun Frau Christel Nunn die oberste Leitung in der damals Malschule genannten FSV- Einrichtung in Morschreuth. Dass dieses Erbe nicht immer leicht war, kann ich aus eigener Anschauung, seit ich Kulturausschussvorsitzender im FSV geworden bin (also seit 1989) , bestätigen. Manche Durststrecke, auch manche nicht immer leichte Konkurrenz, manche Anfechtungen mussten bewältigt werden. Sehr eifrig wirkt an der Spitze Frau Nunn als Gesamt-Leiterin - und nach und nach auch als Multitalent z. B. für "verschiedenartige Malerei auf Holz", Hinterglasmalerei, Bemalen von Ostereiern in den verschiedensten Techniken wie Ätzen, Ritzen, Färben mit Pflanzenfarben, Herstellung von Spruchbandeiern und Gebeteiern... mit.

Denn das besondere Charakteristikum von Frau Nunn ist, dass sie nach einer ersten Ausbildung im Stift Geras/Österreich stets mit großem Eifer laufend autodidaktisch weiterbildet. Immer wieder versucht sie neue Bereiche dieses brauchtumsorientierten Kunstzweiges zu erschließen. Sie studiert Vorbilder im Alpenraum, bemüht sich, diese auf hiesige, also fränkische Erfordernisse umzumodeln, entwickelt Bewährtes mit viel Kunstverstand kreativ weiter. Daneben schart Frau Nunn seit Jahren ein sehr effektives Lehr-Kollegium um sich. In den etwa 22 Jahren der Ära Nunn fanden immerhin ca. 25 bis 30 Kurse pro Jahr statt.. -   Über 500 werden da insgesamt wohl schon zusammenkommen sein...

Kulturpreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch die Leiterin konnte sich hier in Morschreuth besonders entfalten, weil der Ort immer bestens mit eingebunden war:

1: Zunächst liegt das in meinen Augen in der Faszination dieses Dorfes selbst:

- Ich denke dabei zunächst an das von vielen Obstbäumen geprägte wunderschöne Landschaftsbild und an das ästhetisch anregende Umfeld mit dem Dorf und seinen gediegenen, von Gärten eingesäumten Bauernhöfen, dann an das alte Schulhaus neben dem kleinen Kirchlein - zeitlos schön - diese Harmonie nimmt einen schon von Weitem immer wieder sofort gefangen. Das Schwelgen in Bildern ergibt sich fast von selbst - und spontan denke ich an: endlos sanft geschwungene lind - grün - blaue Höhenzüge, knorrige Stoppeln, fettbraune Ackerfurchen und sattgrüne Wiesen mit Wäldern im Hintergrund in den verschiedensten Lichtschattierungen, Kirschgärten in üppiger weißer Blüte oder mit reifen roten Früchten oder in gelborange-rotem Herbstlaub... Hier ist man in der Abgeschiedenheit der Hochfläche der Fränkischen Schweiz - unweit vom künstlerischen Höhepunkt Gößweinstein - dem Himmel so nahe (wie Erich Arneth es ausdrückte) - hier kann man eine wahre „Oase der kreativen Muse" (= „Malerdorf') entdecken. - Dazu kommt, dass das in den Räumlichkeiten der ehemaligen Morschreuther Volksschule eingefangene spezielle Milieu in den zurückliegenden Jahren (als die Schäden noch nicht so gravierend waren und das Erscheinungsbild beherrschten) für viele Kursteilnehmer durchaus stimulierend und kreativ anregend... - Und drittens: Getragen wird dies Wirken von einer Dorf - Gemeinschaft, die sich immer wieder nach Kräften für ihre „Malschule" einsetzt.

2: Und das ist besonders deswegen so schön, weil dort ein besonderes interessantes pädagogisches Konzept gepflegt wird:

Denn zu all den genannte Äußerlichkeiten    kommt    hier im Kreativzentrum/in der Volkstumspflegestätte, dass noch ganz im Sinne der „ästhetischen Erziehung" von Friedrich Schiller gearbeitet wird, deren Verlust heute von den Gurus moderner Pädagogik, den Hirnforschern, - nachdem sehr vieles versäumt worden ist - wieder heftig eingefordert wird; hier wird, wie Schiller es ausdrückte, der Weg „zum Kopf durch das Herz geöffnet". (Und „Herz" steht hier für Seele, Gemüt, Stimmung und Sensibilität.) Die Kurs- bzw. Lehrgangsleiter verstehen es nämlich hervorragend, unaufdringliche, aber effektive konstruktive Hilfen zu geben... Dabei wissen sie genau, dass neben der angestrengten Arbeit auch die Erholung nicht zu kurz kommen darf: Es wird meist genügend Zeit für lange Spaziergänge, gemütliche „Wirtshaustreffen" und Ausflüge in die Umgebung eingeräumt. Eine gemütliche, oft stimmungsvolle Abschlussfeier am Kursende gehört als fester Bestandteil dazu, bei der den Kursteilnehmern liebevoll gestaltete Zeugnisse/bzw. Teilnahmebestätigungen ausgehändigt werden. Die Kursteilnehmer habe ich - bei meine gelegentlichen Besuchen - stets als hoch motiviert und sehr interessiert erlebt , ja fast schon als eine Art verschworene Gemeinschaft -manchmal nur in kleinerer Zahl, manchmal auch in größerer...Es besteht stets ein überdurchschnittliches Interesse am jeweiligen künstlerischen Schaffen...

3: In einem kleinen Exkurs sollte vielleicht kurz daran erinnert werden, dass dies alles nicht von ungefähr kam, sondern auf einem gewachsenen Fundament gründet:

Als nämlich im Jahre 1969 nach 18jähriger Dienstzeit die Volksschule in Morschreuth geschlossen wurde, suchte man eine Weiterverwendung des Gebäudes. (Die vorgesehene und auch schon eingerichtete Näherei hat bekanntlich hier nie ihren Betrieb aufgenommen.)

- Die Fundament für die späteren Erfolge legten damals die „drei Fritze":

zum einen der damals umtriebige Orts-Bürgermeister Fritz Müller, der über seinen Amtskollegen Hans Lang aus Allersdorf erfährt, dass der FSV eine Unterkunft für eine Volkstumspflegestätte sucht und weist ihn auf die günstige Gelegenheit hin. Fritz Müller geht darauf ein - was ihm von einem durchaus hochrangigen Politiker als „Spleen" ausgelegt wurde, obwohl ihm wie er selbst bekannt hat, Bauernmalerei an sich noch nicht so bekannt war und er eher dabei an eine Art Ausstellung dachte; dann der damalige Kulturausschussvorsitzende des FSV, Fritz Preis: Ihm tat besonders weh, dass damals viele Händler übers Land zogen und für billiges Geld ausrangierte Truhen und Schränke aufkauften, weil bei vielen der Blick für den Wert dieser alten Stücke verloren gegangen war; und schließlich gilt es - neben Frau Elisabeth Hümmer vom Landwirtschaftsamt Forchheim und Frau Professor Dr. Irmgard Gierl aus München - , sich den Bauunternehmers Fritz Hubert aus Kleingesee zu erinnern.

...Und da hinter starken Männern oft eine Frau steckt, muss auch an den damaligen „guten Geist der Fränkischen Schweiz" erinnert werden, nämlich an die Baronin und Landtagsabgeordnete Gudila Freifrau von Pölnitz.)

4: So hat sich „Morschreuth" mit der angedeuteten selbstlosen Freundlichkeit und von Herzen kommenden Gastlichkeit sehr viele Freunde bis weit über die Grenzen der Fränkischen Schweiz hinaus geschaffen 

- die enormen Übernachtungszahlen auf Grund der „Volkstumspflegestätte" legen hierfür Zeugnis ab. Viele Kursteilnehmer kommen schon 10, 15 und 20 Jahre, viele auch noch länger schon...ja für so manchen ist die Fränkische Schweiz gar zur 2. Heimat geworden. - Beredte Zeugnisse für diese enge und herzliche Verbundenheit sind die vielen rührenden Dankschreiben, die Frau Nunn in ihrer ganz persönlichen Schatzkiste verwahrt. Albert Mages hat einst diese Quintessenz, die ich hier andeuten möchte, in einem Dankgedicht folgendermaßen zusammengefasst:

„...Es ist wirklich nicht nur das Malen allein, wofür wir uns herzlich bedanken. Man freut sich ganz einfach hier zu sein, hier in Morschreuth, in Franken. Die  „Morschreuth-Idee", also   die geschickte Verbindung von individuellem Kunsterleben und gemeinsamer Landschaftserfahrung, hat sich also längst bewährt. „Morschreuth" hat sich zu einer festen Größe entwickelt und ist einfach nicht mehr wegzudenken. Und so hat das „Malerdorf' einen glänzenden Ruf nicht nur in Franken, in Bayern, ja in ganz Deutschland und auch darüber hinaus sich erarbeiten können.

Dank: Dieses besondere Verdienst hat einen Namen ... und das ist der von Frau Christel Nunn. Darum sagen wir heute in diesem feierlichen Rahmen ganz herzlichen Dank. In den Dank einzuschließen ist natürlich auch das von ihr sorgfältig und mit Bedacht ausgesuchte und betreute Dozenten-Team. Als äußeres Zeichen dieses Dankes verleiht der Fränkische - Schweiz - Hauptverein aus Anlass des nunmehrigen Ausscheidens Frau Christel Nunn den Kulturpreis des Fränkische - Schweiz - Vereins. Und so bleibt uns am Ende nur noch anzufügen, möge die „Morschreuth - Idee" möge auch in Zukunft weiterleben! Möge der Ort Morschreuth auch über die anstehende Sanierung durch die Gemeinde Gößweinstein hinaus seinen einzigartigen Charme bewahren und stets eine Stätte bleiben, an dem die Kreativität seiner Besucher geweckt und beflügelt wird und möge auch künftig hin die Unterstützung durch die Dorfgemeinschaft erhalten bleiben, die uns immer wieder hier eindrucksvoll mit verführerisch lockenden Kuchen und Torten, der stärkende Kaffee sowie auch der immer wieder sehr schöne Raumschmuck und und und...verwöhnt hat.

Reinhard Löwisch, Pressewart