Chronik

1951 weihte die damalige Gemeinde Morschreuth ihre Dorfschule ein.

1969 schloss man sie im Zuge der Schulreform wieder, das Gebäude stand leer.

1973 erfuhr der damalige Morschreuther Bürgermeister Fritz Müller von seinem Amtskollegen Hans Lang aus Allersdorf, dass der FSV ein Haus für eine geplante Volkstumspflegestätte sucht. Nach intensiven Gesprächen zwischen ihm und dem FSV-Kulturausschuss unter der Leitung von Fritz Preis, tatkräftig unterstützt von Fritz Hubert aus Kleingesee, einigte man sich auf die alte Schule als Standort.

85.000 DM waren für den Umbau erforderlich und kamen ob der politischen Unterstützung des Unternehmens schnell zusammen.

1974 (noch während der Umbauphase) konnte der "Schulbetrieb" schon im Januar mit einem Kurs zum Thema Holzmalerei aufgenommen werden. Elisabeth Hümmer vom Landwirtschaftsamt Forchheim (die auch an den Vorgesprächen maßgeblich mitwirkte) führte anfangs die Volkstumspflegestätte. Leider musste sie die Leitung aus beruflichen Gründen bald aufgeben. Mit der Malerin Waltraud Süllner aus Fürth fand der FSV eine kompetente Nachfolgerin.

1988 verstarb sie unerwartet. Ihre Tochter Christel Nunn (die seit 1977 vor allem Hinterglaskurse abhielt) übernahm die Volkstumspflegestätte (mittlerweile in "Kreativzentrum" unbenannt).

2008 verstarb am 18. November Herr Prof. Wilhelm Broghammer, der seit 1987 seine beliebten und gut besuchten Aquarellkurse anbot.

2010 beendet Frau Nunn ihre Tätigkeit als Leiterin.

2011 übernahm Frau Christina Sikorski die Führung. Ihr steht ein tatkräftiges Team zur Seite. Viele der Kursleiterinnen sind seit mehr als 20 Jahren in der Malschule tätig. Im Juni 2011 gab Frau Sikorski das Ehrenamt aus privaten Gründen zurück.

2011 im Juni übernahm Frau Erika Strigl die Leitung des Kreativzentrums und ist seitdem für die Organisation verantwortlich.

 

Erika Strigl