Joseph Victor von Scheffel in der Fränkischen Schweiz
GÖSSWEINSTEIN. Am Freitag, den 22. September 2006 erinnerte der
Fränkische Schweiz – Verein (FSV) im „Scheffelgasthof“ mit einem Ehrungsabend an
den 120. Todestag Joseph Victor von Scheffel, dem „Erfinder“ des Frankenliedes
und dem Autor des berühmten Reisegedichtes Exodus (aus dem Griechischen
bedeutet es: Schlusslied des Chores) Cantorum (lateinisch: der Sänger) oder
Bambergischer Domchorknaben Sängerfahrt in die Fränkischer Schweiz. Der
Kulturausschussvorsitzende Walter Tausendpfund hielt den Festvortrag,
FSV-Hauptvorsitzender Paul Pöhlmann stellt das neue "Scheffel-Prospekt"
mit den Standorten der Tafeln vor.
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Der Scheffel-Abend in Gößweinstein begann
mit der Niederlegung eines Blumengebindes vor dem Scheffel-Denkmal. Mit
dabei, von links: FSV-Hauptvorsitzender Paul Pöhlmann, Bürgermeister Georg
Lang, Kulturausschussvorsitzender Walter Tausendpfund, Vizelandrat Gregor
Schmitt, 3. FSV-Vorsitzender Heiner Plank und der Chef des AK Heimatkunde
Dr. Hans Weisel. |
In der „Bewahrung und Pflege“ heimatlichen Kulturgutes sieht
FSV-Hauptvorsitzender Paul Pöhlmann die Hauptaufgabe des Fränkische Schweiz-
Vereins. Und das kann durchaus doppeldeutig verstanden werden. Einerseits
verdankt die „Fränkische“ den „Romantikern“ wie Victor von Scheffel den heute
noch andauernden Bekanntheitsgrad, weil jene „die Fensterläden zur Fränkischen
Schweiz öffneten“ und damit die Schönheiten der Region priesen. Damit sind es
diese Schriftsteller, Forscher und Maler „wert“ ab und zu in Erinnerung gerufen
zu werden. Andererseits kümmerte sich der FSV jüngst mit einem finanziellen
Aufwand von rund 6000 Euro um marode Tafeln, auf denen die Gedichte des Exodus
cantorum (oder Bambergischer Domchorknaben Sängerfahrt) aus der Feder Victor von
Scheffels zu lesen sind, und ersetzte sie durch 20 neue, von Friedrich Hoeppner
gemalte Tafeln.
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Das neue "Scheffel-Prospekt" des FSV. Es
erschien pünktlich zum Ehrungsabend in einer Auflage von 10 000
Exemplaren. Der Flyer enthält eine kurze Vita des Schriftstellers und
zeigt die genauen Standorte der 26 Scheffel-Tafeln. Kostenlos erhältlich
(weil gesponsert von der Forchheimer Volksbank) in der FSV-Geschäftsstelle
in Ebermannstadt. |
Die „Reisebeschreibung“ in Form von 20 Gedichten, wovon 18 von
der Fränkischen Schweiz handeln, dokumentiert auch das in einer Auflage von 10
000 Exemplaren erschienene Prospekt, in dem neben einer kurzen
Scheffel-Biografie die genauen Standorte und der jeweilige Text der
„Scheffel-Tafeln“ beschrieben sind. 26 Tafeln an 18 Standorten zeichnen damit
den (Fuß-) Weg Scheffels durch die Fränkische Schweiz nach: Angefangen in
Forchheim-Reuth durch das Wiesenttal (Walberla) bis Gößweinstein – auf diesem
Abschnitt stehen die meisten Tafeln; mit Abstechern nach Wichsenstein,
Pottenstein, Rabenstein, Rabeneck und Aufseß. Eine Übersichtskarte erleichtert
die Orientierung. Pöhlmann bedankte sich in diesem Zusammenhang beim
Naturparkverein, der die Aufstellung der neuen Scheffel-Tafeln aus EU-Mittel mit
finanzierte, bei der Volksbank Forchheim, die das Prospekt sponserte und bei den
jeweiligen FSV-Ortsgruppen, die die Aufstellung der neuen Tafeln übernahmen.
FSV-Kulturausschussvorsitzender Walter Tausendpfund hielt den kurzen Festvortrag
über Leben und Wirken des schwäbischen Dichterfürsten, der, 60-jährig 1886 in
Karlsruhe starb. Er zeichnete das Leben eines kranken Mannes nach, der in einer
Zeit lebte, als die französische Revolution drohte „nach Deutschland über zu
schwappen“ und der eine 27 Jahre anhaltende „Beziehung“ zur Fränkischen Schweiz
unterhielt. Erstmals 1859 kam er als frisch gebackener Jurist in die Region. Von
Bamberg über Forchheim kommend durchstreifte er per Pedes vor allem das
Wiesenttal samt einiger Nebentäler. Die dabei gewonnenen Eindrücke hielt er in
einem 20-strophigen Gedicht fest, welches unter der Hauptüberschrift „Fahrende
Leute“ als „Exodus Cantorum - Bambergischer Domchorknaben Sängerfahrt“ Eingang
in die Weltliteratur fand, ebenso wie 1854 schon sein „Trompeter von Säckingen“
(50 Auflagen!) oder der Mittelalter-Roman „Ekkehard“ (1855), der ähnlich
erfolgreich war. 1883, drei Jahre vor seinem Tode war Scheffel zum letzten Mal
in der Region. Hier gefiel ihm vor allem der Ort Streitberg wo er zwecks einer
Molkekur logierte und der Wallfahrtsort Gößweinstein mit seiner schon damals
berühmten Basilika Minor. Er nahm Quartier im Gasthof Distler nebenan, dem
heutigen "Scheffelgasthof". Sein Eintrag ins Fremdenbuch sorgte schon bald für
Furore.
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Der Gößweinsteiner Basilika-Chor unter
Leitung von Regionalkantor Georg Schäffner am Klavier. |
Für den gastgebenden Bürgermeister Georg Lang begann mit dem
Besuch des berühmten Schriftstellers und einiger seiner „Romantikerkollegen“ der
Fremdenverkehr in Gößweinstein. Bekannt geworden durch Reisebeschreibungen und
romantisch-dramatisch verklärte Zeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts
entstanden die ersten auf „Fremde“ eingerichtete Gastwirtschaften und
Übernachtungsmöglichkeiten, wobei er dem Gasthaus Distler, dem heutigen
Scheffelgasthof Vorbildfunktion einräumt. Die Veranstaltung wurde feierlich
umrahmt vom Gößweinsteiner Basilikachor unter Leitung von Regionalkantor Georg
Schäffner, der unter anderem das Heimatlied der Fränkischen Schweiz, nach einer
Melodie von Anton Bauer und natürlich auch das Frankenlied und vier Strophen des
„Exodus cantorum“ nach der gleichen Frankenlied-Melodie intonierte. Die
Organisation des Abends lag in Händen der FSV-Ortsgruppe Gößweinstein unter
Walter Bogner.
Zur Vita des Schriftsteller:
Im
August 1859 als 33-Jähriger bereiste der Karlsruher Jurist und Schriftsteller
Joseph Victor von Scheffel das erste Mal die Fränkische Schweiz, wie vor ihm
schon Ludwig Richter, J.W. Goethe und Ernst Moritz Arndt, der schon im 18.
Jahrhundert die Region besang: „Angelockt“ durch Reisebeschreibungen namhafter
Autoren, die ursprünglich die (bekanntere) unterirdische Höhlenwelt beschrieben
und nun in der „romantischen“ Epoche das Mittelalter und die daraus entstandenen
Burgen auf den Talhängen „verklärten“. Von Bamberg über Forchheim kommend
durchstreifte er per Pedes vor allem das Wiesenttal samt einiger Nebentäler. Die
dabei gewonnenen Eindrücke hielt er in einem 20-strophigen Gedicht fest, welches
unter der Hauptüberschrift „Fahrende Leute“ als „Exodus Cantorum - Bambergischer
Domchorknaben Sängerfahrt“ Eingang in die Weltliteratur fand, ebenso wie sein
„Trompeter von Säckingen“ (1854) oder der Mittelalter-Roman „Ekkehard“ (1855).
Außerdem schrieb er regelmäßig Briefe an seine Mutter. In einem
heißt es: „Während Ihr in Wildbad ward, habe ich, als allmählichen Schluss meines
Aufenthaltes im Frankenland, einen herrlichen Ausflug ins Hochland der
sogenannten Fränkischen Schweiz unternommen. Es ist dies ein in den schönsten
Punkten nur dem Fußwanderer zugänglicher Gebirgsstrich zwischen Bamberg,
Nürnberg und Bayreuth. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen, ich fand es
schöner, großartiger und origineller, als ich vermutete“. 1883, drei Jahre vor
seinem Tode war Scheffel zum zweiten Mal in der Region. Hier gefiel ihm vor
allem der Ort Streitberg wo er im Kurhaus (einzige Molkekuranstalt Bayerns
damals) logierte und Gößweinstein mit seiner schon damals berühmten Basilika
Minor. Er nahm Quartier im Gasthof Distler nebenan.
Sein Eintrag ins Fremdenbuch sorgte schon bald für Furore. Er
lautet: „Victor v. Scheffel, Belletriste, Carlsruhe, Gößweinstein, 4. Septbr.
1883“. Unter diesem Eintrag liest man weiter eine kritische Selbstbetrachtung: „Belletriste?
siehste wie Du biste. Belle warste, triste biste, siehste, wie de biste,
Belletriste?“ (Am interessantesten atemlos zu lesen).
1926, anlässlich des 100. Todestages des mittlerweile berühmten
deutschen Heimatdichters kam durch den damaligen FSV-Hauptvorsitzenden Hans
Hertlein aus Streitberg die Anregung zur Aufstellung eines „Scheffel-Denkmales“.
In den 20-er Jahren entstanden die ersten „Scheffel-Tafeln“, die am jeweiligen
Standort der Strophe installiert wurden, 1929, initiiert durch August Sieghardt
und den damaligen Wirt des Distlergasthofes Georg Heßler entstand die
„Scheffelstube“ im bald nach ihm benannten „Scheffelgasthaus“; mit hundert
Exponaten, die seither an das Leben und Wirken des Schriftstellers erinnern.
1933 gesellte sich gegenüber des Scheffelgasthofes, das „Scheffeldenkmal“ hinzu,
das seither als Mittelpunkt einer kleinen Gartenanlage an die „goldene Zeit“ des
19. Jahrhunderts erinnert. Joseph Victor von Scheffel starb am 9. April 1886 in seiner
Geburtsstadt Karlsruhe 60-Jährig.
Reinhard Löwisch

Joseph Victor von Scheffel: Exodus Cantorum oder -
Bambergischer Domchorknaben Sängerfahrt durch die Fränkische
Schweiz
Von den 20 Strophen handeln 18 (außer der ersten und der
vorletzten) von der Reise durch die Fränkische Schweiz. Sie finden sich auf 26
Tafeln an den jeweils beschriebenen Plätzen. Das heißt, einige Tafeln kommen
doppelt und dreifach vor, beispielsweise die mit der ersten Strophe (Walberla),
mit der achten (Burg Rabenstein), mit der neunten (Pottenstein) und der elften
(Gößweinstein). Die
Schreibweise folgt einer Jubiläumsausgabe der gesammelten Werke in 6 Bänden von
1907; erschienen im Verlag Adolf Bonz Stuttgart.
Nun treibt der Frühling
Blatt an Blatt,
Und füllt die Welt mit
Wonnen,
Fahr wohl, Altbamberg,
fromme Stadt,
Samt Mönchen und samt
Nonnen:
Die Fiedel lockt, die
Flöte girrt,
Die Rohrschalmeien
blasen,
Fahrt wohl, Herr
Bischof, strenger Hirt,
Die Böcklein wollen
grasen.
1
Ob Forchheim bei
Kircherenbach
Woll'n wir zu Berge
steigen,
Dort schwingt sich am
Walpurgistag
Der Franken
Maimarktreigen;
Der ist seit grauer
Heidenzeit
Noch allem Landvolk
teuer,
Schatzkind, halt Gürtel
fest und Kleid,
Wir springen durch die
Feuer!
2
Drauf schlendern wir
talaufwärts hin,
Wo über Busch und
Wiesen
Der Schlüsselberger
Vesten kühn
Die Taleswindung
schließen,
Mit Namen sind sie bös
genannt,
Links droht der Berg
des Streites",
Rechts brüstet auf der
Felsenwand
Sich breit das Eck des
Neides".
3
Am Streitberg ragt der
Steinklotz schroff
Und weiß, wie
meerverwaschen,
Das Pilgerstüblein auf
dem Hof
Weiß nichts von leeren
Flaschen.
Noch blüht dem Talvogt
Christian
Karfunkelrot die Nase,
Und Weihrauchdampf, der
Burgkaplan,
Turniert mit ihm beim
Glase.
4
Vor Neideck drüben
woll'n wir auch
Mit Schall die Fiedel
streichen,
Daß die am Tor nach
Hofburgsbrauch
Den Spielmannspfennig
reichen.
Frau Wulfhild mit der
Sammethand
Erscheint im
Veilchenkränzlein;
Die Herren trabten weit
ins Land,
Wohlauf ein
Schülertänzlein!
5
Zum schwindelhohen
Adlerstein
Versuch ich früh ein
Klettern,
Schau rundum ins Gebirg
hinein
Und laß die Laute
schmettern.
Frühnebel spielt, von
Wind gefacht
Um Felsen,
grobgestaltig,
Hochland, wilde
Hochlandpracht,
Täler grün und waldig!
6
Das Rabeneck hängt keck
und fest
An finstrer
Felsenrippe,
Als zieme solch
Raubvogelnest
Zum Schmuck jedweder
Klippe ...
Und eh' wir es nur
recht besahn,
Erhub ein Knapp' schon
Händel,
Er lief uns mit dem
Wolfsspieß an
Und pfändete die
Mäntel.
7
Am Klausensteiner
Kirchlein stand
Der Klausner in
Gedanken
Und sprach: "Hier
schaut ihr in das Land
Der Steine und der
Franken."
Der Wende dacht', es
wäre sein,
Wir nahmen's ihm als
Sieger:
Auf jedem Berg ein
schroffer Stein,
Auf jedem Stein ein
Krieger!
8
Gottlob, bald war der
stolze Bau
Zum Rabenstein ereilet,
Dank, dreimal Dank der
hohen Frau,
Die allen Kummer
heilet.
Dem Mäntelräuber sang
ich Fluch,
Die Gute hört's im
Hofe,
Und bracht' fünf Ellen
lündisch Tuch
Als Gottestrost die
Zofe.
9
Dank auch, auf Albuinos
Schloß
Dir, tapfrer
Pottensteiner!
Du nahmst uns auf, an
Güte groß,
Sangfroh wie
unsereiner.
Wie schwand die Nacht
beim Becherruck,
Wie dröhnten deine
Hallen
Beim Jägerlied vom
Guiguck
Und den drei
Nachtigallen!
10
Schmal wohnt im Burgstall Tüchersfelds
Ein Burgmann sonder Tadel,
Ob seinem Haus zackt sich ein Fels
Schmalspitz wie eine Nadel.
Schmalhans pflegt auch des Haushalts sein,
Wir woll'n ihn nicht besuchen,
Bis daß die Asbach fließt von Wein,
Sein Fels ein Zimmetkuchen.
11
Wer dich, o Goswinstein erbaut,
Verbrauchte manch Pfund Heller ...
Sigiza, alte Knappenbraut,
Führt uns zum steilen Söller!
Wer hoch dort ob dem Abgrund schwebt,
Dem liegt die Welt zu Füßen,
Und wer vor Runzeln nicht erbebt,
Darf die Sigiza küssen.
12
Dem Fels entsprudeln stark und kühl
Drei nah vereinte Quellen
Und tragen bei der Stempfermühl
Zur Wisunt ihre Wellen ...
Wo Wiesent einst und Elch und Ur
Vreislich (mhd: schrecklich) zur Tränke
trabte,
Dort war's gottlob doch einmal nur,
Daß Wasser uns erlabte.
13
Wisunt, Bergströmlein frisch und gut
In enger Taleswildnis,
Wie spiegelst du in klarer Flut
Der weißen Felswand Bildnis,
Strömst tiefgrün wie ein Alpensee,
Durchsichtig bis zum Grunde ...
Forellen schnalzen in die Höh',
Gern prüft ich sie im Munde.
14
Doch seh' ich hoch im Ahornwald
Burg Gailenreuth, dich wieder,
Läuft mir ein Rieseln schauer kalt
Als Warnung durch die Glieder:
An Händ' und Füßen eingepflöckt
Im finsteren Verließe
Lernt' ich wie man die Beine streckt
In jenem Paradiese.
15
Herr Eberhart von Wicherstein,
Wo sind den Eure Hallen?
Sonst fiel Euch selten etwas ein,
Jetzt? Alles eingefallen!
Von Nürenberg Frau Ebenhoch
Hielt Tanz auf diesem Rasen;
Der Burgvogt hat die Schlüssel noch,
Die Burg ... ist weggeblasen.
16
Von Moggast geht's durch steinig Feld
Hinüber nach Drameusel,
Dort steht versteckt am End der Welt
Ein wohlummauert Häusel;
Nachts reiten Reiter ein und aus,
Weiß nicht, was sie erschnappen ...
Krispinus ist Patron im Haus,
Der Stegreif blinkt im Wappen.
17
Am Turm von Aufseß grüßt uns dann
Die Rose aus blauem Schilde,
Ein schriftgelehrter Rittersmann
Hegt sie in ernster Milde.
In der Kapelle hat er sich
Schon Gruft und Sarg bestellet,
Doch zecht er noch frisch tugendlich,
Wenn er den Hirz gefället.
Wer gern im Kloster in sich geht,
Der darf zu Lankheim gasten,
Allwo der Pilgrim wohl besteht,
Und müßt er ewig fasten;
Der Cellerarius Adelhun
Füllt jedem gern sein Kännlein
Und spricht: „Ihr müßt nicht ängstlich thun,
Es beißt euch nicht, ihr Mänlein.“
18
... Und schaut der Zeh zum Schuh heraus
Und blüht der Lenz zu Ende,
So schleicht der Mensch bestäubt nach Haus
Durch's grüne Maingelände.
Doch ob von langer Wanderschaft
Die Saiten all zersprungen:
Im nächsten Jahr, schenkt Gott die Kraft,
Wird wieder frisch gesungen!
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