
Fränkische Weihnacht des FSV-Hauptvereins
Die Veranstaltung wird seit 1972 vom Hauptverein immer wieder in
einer anderen Kirche der Fränkischen Schweiz durchgeführt und hat sich zu einem
kulturellen Ereignis mit besonderem Charakter entwickelt. Es hat eine große
positive Resonanz und zieht immer mehr Besucher aus allen Regionen der
Fränkischen Schweiz und darüber hinaus an. Im Laufe dieser langen Zeit hat sich
gezeigt, dass die Besucher Kontinuität schätzen und genau das erwarten, was sich
mit diesem Advents- und Weihnachtssingen entwickelt hat. Dies soll als
Ermutigung zur Beibehaltung dieser Veranstaltungsform angesehen werden. Es wird
daher angestrebt, mit nachstehend definierten Anmerkungen alle wesentlichen
Gesichtspunkte zur Wahrung des besonderen Charakters dieser Fränkischen
Weihnacht sicherzustellen.
Dazu gehören im Einzelnen
Der Kirchenraum
Es sollten mindestens 200-300 Besucher Platz finden. Im Chorraum sollten die
Gruppen bequem positioniert werden können damit die teilnehmenden Gruppen zu
ihren Auftritten nicht wandern müssen. Die Kirche sollte beheizt sein, aber auch
die Aktiven im Chorraum dürfen nicht frieren.
Die teilnehmenden Gruppen
Die Anzahl soll auf maximal 6 beschränkt sein. Besetzungen bzw.
Instrumentierungen dürfen sich nicht wiederholen. Es ist zu vermeiden, zu viele
Gruppen, etwa mehr als die Hälfte, aus der gleichen Gemeinde einzuladen. Die
Singgruppen sollten ihre Lieder auswendig vortragen können. Der Einsatz von
zahlenmäßig starken Gruppen ist zu vermeiden. Im Sinne des optischen Eindruckes,
des Charakters der Veranstaltung und der Würde des Ortes, ist passende Kleidung
erwünscht.
Vorbereitung
Die Vorbereitung obliegt der jeweiligen Ortsgruppe des Fränkische
Schweiz-Vereins. Dazu gehören der Kirchenschmuck, ausreichend Sitzgelegenheiten
für die Aktiven, Pult und Mikrofon für den Sprecher und, nachdem kein Eintritt
verlangt wird, Bereitstellung der Spendenkörbchen an den Kirchenausgängen nach
Veranstaltungsende. Spätestens 2 Wochen vor der Veranstaltung sind mit dem
Ortspfarrer die nötigen Details abzuklären. Weitere Teilnehmer dieses Gespräches
sind: der Ortsgruppenvorsitzende (Organisation am Veranstaltungsort) Vertreter
der politischen Gemeinde (Beantragung evtl. Zuschüsse) Vertreter der
Teilnehmergruppen (Sitzordnung im Chorraum).
Der Programmablauf
Zur Einführung ist eine knappe Darstellung der Kirche und ihrer Besonderheiten
durch den Vorsitzenden des Kulturausschusses, den Ortsgeistlichen oder evtl. den
Vorsitzenden der jeweiligen Ortsgruppe des FSV angebracht.
Die Zuhörer werden gebeten, erst nach dem letzten Vortrag
Applaus zu spenden.
Der Vorsitzende des FSV-Hauptverein spricht die Weihnachts- und
Neujahrswünsche aus.
Die Beiträge der Gruppen entsprechen dem Fortgang der
Weihnachtsgeschichte. Zur Betonung des geistlichen Charakters des Advents- und
Weihnachtssingens wird der jeweilige Ortsgeistliche vor dem abschließenden
Gemeindegesang Gebet und Segen sprechen.
Die Veranstaltung endet mit einem gemeinsam gesungenen Lied.
Die Verwendung der freiwilligen Spenden
Da der Hauptverein der Veranstalter ist, nimmt er bzw. der Leiter des AK
Volksmusik die Verteilung der freiwilligen Einlagen vor. Dies geschieht im
Wesentlichen für: die Bewirtung aller Gruppen und des Hauptvorstandes, örtliche
Unkosten wie z.B. Reinigung der Kirche, nach Abzug aller Unkosten Auszahlung an
die teilnehmenden, auswärtigen Gruppen -maximal 25,-€ (sonst nach Kassenlage)
wobei jede Gruppe mit höchstens? Personen berücksichtigt werden kann. -
Vergütung der Fahrtkosten (derzeit -.26 €je Fahrzeug und gefahrene Kilometer)
Einen verbleibenden Betrag erhält der Hauptverein, der ihn für
die Deckung der sachbezogenen Auslagen verwendet. Für den Schatzmeister wird
eine Abrechung erstellt.
Beschlossen in der Sitzung des Hauptvorstandes am 05.12.2003
gez. Pöhlmann, Hauptvorsitzender