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FSV-Hauptverein
Eichendorff- Plakette an FSVPOTTENSTEIN. Zahlreiche Prominenz kam am Freitag, 13. Juli 2001 ins Bürgerhaus von Pottenstein um am Festkommers des Fränkische Schweiz- Vereins (FSV) teilzunehmen. Hauptvorsitzender Karl Theiler begrüßte unter anderem: Landrat Klaus-Günter Dietel (Bayreuth) mit seinem Stellvertreter Bürgermeister Manfred Thümmler (Pegnitz), Vizelandrat Gregor Schmitt (Forchheim), MdB Hartmut Koschyk, MdL Dr. Rabenstein (Bayreuth), Bürgermeister Dieter Bauernschmitt (Pottenstein), Wolfram Unger Hauptvorsitzender des Fränkischen Albverein, FSV- Ehrenmitglied Dr. Amandus Deinzer, Ortsgruppenvorsitzenden Heiner Plank und zahlreiche Bürgermeister der Umgebung.
Den jeweiligen Hauptvorsitzenden fiel hierbei eine besondere (Vorreiter-) Rolle als "Modernisierer" zu. Hans Hertlein zum Beispiel ist die erste Jugendherberge der Fränkischen Schweiz, die 1921 in Streitberg eröffnet wurde zu verdanken. Früher wie heute war es nicht einfach, die Menschen der Region dem "Neuen" zu öffnen. Dem FSV gelang es immer, eine "Mittlerrolle" zu spielen und damit vieles auf den Weg zu bringen. Ohne den massiven Einsatz des Kulturausschusses im FSV, so Sitzmann weiter, gäbe es wohl bis heute noch kein Fränkische Schweiz- Museum. In neuerer Zeit wies Sitzmann vor allem auf das Engagement des FSV in Bezug auf die Felsfreilegungen hin, "dank dessen man erst wieder nachfühlen kann, wie die Romantiker des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts diese Landschaft gesehen haben mögen". Mit Blick auf das neue Jahrtausend warnte er jedoch vor "blinden Aktionismus". Begriffe wie Arbeit, und Freizeit, Kultur und Natur, Umwelt und Gemeinschaft "müssen in ihrer Bedeutung überdacht und verantwortungsbewusst miteinander verknüpft werden". Er rief daher alle auf, im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit tätig zu werden, "um an dem Werk der Erhaltung einer lebenswerten Gesellschaft" mitzuwirken. Die von Bundespräsident Johannes Rau unterzeichnete Urkunde wird ausschließlich an Gebirgs- und Wandervereine verliehen, die mindestens 100 Jahre bestehen und sich mit Erfolg der Pflege und Förderung des Wanderns, dem Heimatgedanken und dem Umweltbewusstsein verschrieben haben. Die großformatige Porzellanplakette zeigt auf der Vorderseite das Bildnis von Joseph Freiherr von Eichendorff und auf der Rückseite den Bundesadler mit der Umschrift "Für Verdienste um Wandern, Heimat und Umwelt". Die Plakette stiftete 1983 der damalige Bundespräsident Carl Carstens. löw |